Denkmal Kießlinghaus erhalten

4.2.2015 In der laufenden Diskussion über den Erhalt des Kießlinghauses spricht sich die Fraktion GRÜNE/B90 & BI Stadtentwicklung / PIRAT unmissverständlich dafür aus, alles dafür zu tun, das Denkmal Kießlinghaus zu erhalten.
Dazu erklärt Sahra Damus (Bündnis 90/Die Grünen), Stadtverordnete und Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss: „Eine Debatte, wie das Kießlinghaus am besten von der Denkmalliste gestrichen werden kann, um es abreißen zu können, ist völlig deplatziert. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Möglichkeiten genutzt werden, das Denkmal zu sichern und eine neue Nutzung zu finden. Wir begrüßen,
dass die Stadtverwaltung nun begonnen hat, die Eigentumsverhältnisse zweifelsfrei aufzuklären. Außerdem sollte sich der Denkmalbeirat der Stadt mit dem Thema befassen. Seit der Neuwahl der Stadverordnetenversammlung im Mai 2014 hat der Oberbürgermeister ihn noch nicht einberufen. Dazu haben wir im Stadtentwicklungsausschuss einen entsprechenden Antrag gestellt, der nun auf die kommende Ausschusssitzung vertagt wurde."
Ihre Fraktionskollegin Angelika Schneider (BI Stadtentwicklung) ergänzt: "Das Kießlinghaus ist eines unser bedeutenden Denkmale. Jahrelang wurde zugsehen, wie es verfällt und nichts ist passiert. Das kann nicht sein. Wir teilen die im Ausschuss vorgetragene Einschätzung des Oberbürgermeisters zu den aktuellen Debatten um das Kießlinghaus und auch um das Lichtspieltheater der Jugend, dass in den letzten Jahren nicht aktiv genug nach Lösungsansätzen und Partnern für deren Realisierung gesucht worden ist. Dies muss nun geschehen - auch für das Kießlinghaus. Die Diskussionen zeigen, dass es trotz der Anträge der CDU und auch der Linken keine einhellige Befürwortung eines Abrisses in den verschiedenen Fraktionen gibt. Unsere Fraktion aus Bundnisgrünen, der BI Stadtentwicklung und den Piraten steht in jedem Fall klar für den Erhalt des Denkmals."

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