Kulturentwicklungsplanung 2016-2020: Kulturelle Vielfalt sichern – Freiräume entwickeln

17.4.2015 Auf ihrer Fraktionssitzung am 16.4.2015 hat die Fraktion GRÜNE/B90 & BI Stadtentwicklung / PIRAT in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder) zur Klausurtagung des Kulturausschusses am 17.4.2015 ein Positionspapier unter dem Titel "Kulturelle Vielfalt sichern – Freiräume entwickeln" beschlossen.
"Kulturelle Angebote sind ein wichtiger Standortfaktor, der unter anderem dafür ausschlaggebend ist, dass Menschen in unserer Stadt bleiben oder sich in unserer Stadt niederlassen. Kunst und Kultur stellen aber auch einen eigenständigen Wert dar, der gepflegt und in den investiert werden muss", so die Fraktion in der Einleitung des Papiers. Ihre Kernforderungen und Leitlinien für die anstehende Erarbeitung der Kulturentwicklungsplanung hat die Fraktion unter den 3 Überschriften "Zukunftsfähige Organisation der Kultureinrichtungen", "Freie Kunst- und Kulturszene wertschätzen und stärken" und "Oderüberschreitende und internationale Zusammenarbeit fördern" formuliert.
Die Fraktion hat sich darin u.a. auch mit den Diskussionen um neue Organisationsstrukturen für das Museum Junge Kunst und das Staatsorchester auseinandergesetzt und fordert auch eine Diskussion über Strukturen in der Organisation der städtischen Kulturinstitutionen MuV GmbH und Kultureigenbetrieb. Die Fraktion präferiert eine Integration des kulturellen Kernbereichs der MUV GmbH in den Kultureigenbetrieb als zentraler Kultur- und Veranstaltungsorganisationseinheit als städtischer Eigenbetrieb. Die aktuelle Struktur hält die Fraktion nicht für zukunftsfähig.
Die Position der Fraktion wird der Stadtverordnete Steffen Kern im Kulturausschuss vorstellen.
"Wir erhoffen uns einen konstruktiven Auftakt der Erarbeitung der neuen Kulturentwicklungsplanung trotz der angespannten finanziellen Situation der Stadt und der meisten Kulturinstitutionen. Wir erhoffen uns von allen Seiten eine konstruktive Diskussion, damit am Ende eine belastbare Grundlage für die Kultur in den nächsten Jahren geschaffen werden kann. Wir wollen uns auch dafür einsetzen, dass Kunst und Kultur nicht nur konsumiert, sondern vor Ort von und für Bürgerinnen und Bürgern geschaffen werden kann und damit identitätsstiftend für die Menschen unserer Stadt bleibt", so der Fraktionsvorsitzende Jörg Gleisenstein, Vorsitzender der Fraktion.

Positionspapier

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