07.03.2018

Zum Internationalen Frauentag am 8. März fordern die Frankfurter Bündnisgrünen echte Gleichberechtigung und die Hälfte der Macht für Frauen – auch in unserer Stadt.

Hierzu erklärt Alena Karaschinski, Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt (Oder):

„In diesem Jahr feiern wir 100 Jahre dürfen Frauenwahlrecht in Deutschland - aber ein Blick in unsere Parlamente zeigt: Von echter Gleichberechtigung von Frauen und Männern sind wir noch weit entfernt. Auch die Führungsgremien in Wirtschaft und Gesellschaft sind noch viel zu oft frauenfreie Räume.

Wir wollen die Hälfte der Macht für Frauen, in der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft! Frauen sollen auch in Frankfurt (Oder) gleichberechtigt mitbestimmen, mitentscheiden und mitgestalten. Nach wie vor liegt bei der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung, wie das Grundgesetz sie fordert, noch einiges im Argen.“

Sahra Damus, Grüne Stadtverordnete, konkretisiert: „Ein Blick ins Frankfurter Rathaus zeigt, dass auch in Frankfurt von einer echten Gleichberechtigung in der Politik nicht die Rede sein kann. In der Verwaltungsspitze wird nur die Position der Kämmerin von einer Frau wahrgenommen. In der Stadtverordnetenversammlung sind von den 46 Stadtverordneten nur 14 Frauen (30,4 %). Von den 7 Ausschüssen der StVV wird nur einer von einer Frau geleitet (14,3%). In den Aufsichtsräten der städtischen Unternehmen sieht es noch düsterer aus: keiner der 9 Aufsichtsräte wird von einer Frau geleitet und auch die Zahl der weiblichen Aufsichtsräte ist sehr gering. Wir müssen jetzt die Weichen stellen, dass sich das nach der nächsten Kommunalwahl im Jahr 2019 nicht wiederholt. Hier sind vor allem die Parteien in der Pflicht, mehr Frauen auch auf guten Listenplätzen aufzustellen."

Alena Karaschinski fügt hinzu: „Unser links-grüner Oberbürgermeisterkandidat René Wilke hat klar gemacht, dass seine Verwaltungsspitze keine rein linke oder rein grüne sein wird, da die OB-Wahl eine Personenwahl ist. Er möchte die politische und gesellschaftliche Vielfalt der Stadt abbilden, sowohl beim Alter, als auch bei der gesellschaftlichen Schicht und nicht zuletzt beim Geschlecht."

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