Oberbürgermeister muss sich beim Bildungsminister für Erhalt außerschulischer Bildungseinrichtungen einsetzen

26.8.2105 Nach dem bekannt wurde, dass das Land Brandenburg die Lehrerstunden für die Wildparkschule in Frankfurt (Oder) streicht und damit das Aus für diese erfolgreiche außerschulische Bildungsarbeit erzwingt, bringt die Fraktion Grüne/B90 & BI Stadtentwicklung/ Pirat das Thema in die Stadtverordnetenversammlung und verlangt eine Stellungnahme der Stadtspitze. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Jörg Gleisenstein: „Wir haben eine Anfrage in den Bildungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung zu seiner nächsten Sitzung am 1.9.2015 eingebracht, um Klarheit zu bekommen, welche Angebote in Frankfurt durch die Streichung der Lehrerabordnung betroffen und gefährdet sind, obwohl die Stadt in Vereinbarungen mit dem Landesschulamt Partner in diesen außerschulischen Bildungseinrichtungen ist. Lernorte wie die Wildparkschule und das Planetarium sind eine wichtige Ergänzung für ein hochwertiges Bildungsangebot in der Stadt mit Ausstrahlung in das Umland. Ich fordere Bildungsminister Baaske auf, die Streichung noch in dieser Woche vor Beginn des Schuljahres zurück zu nehmen – so wie er es ja schon bei der museumspädagogischen Arbeit im Kleistmuseum getan hat. Um möglichst viel Druck auf die Landesregierung auszuüben ist auch endlich ein öffentliches Wort zu dem Thema von unserer Stadtspitze nötig.“  

Anfrage im Ausschuss für Bildung, Sport, Gleichstellung, Gesundheit und Soziales der Stadtverordnetenversammlung

zurück

GRUENE.DE News

<![CDATA[Neues]]>

  • So viel grüner Strom wie noch nie

    Schon wieder ein neuer Rekord! Im ersten Halbjahr 2024 deckten erneuerbare Energien knapp 60 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. Das [...]

  • Erster Gleichwertigkeitsbericht

    Gleichwertige Lebensverhältnisse sind als Ziel im Grundgesetz verankert. Heute hat das Bundeskabinett den ersten Gleichwertigkeitsbericht [...]

  • Neues Staatsangehörigkeitsrecht

    Das neue Staatsangehörigkeitsrecht ist in Kraft! Menschen, die hier arbeiten und gut integriert sind, können nun schon seit fünf statt acht [...]